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Online, 12. – 14. März 2027

In den vergangenen Jahren haben die Neurowissenschaften aufgezeigt, was extremer Stress und frühe Traumatisierung im Autonomen Nervensystem und im gesamten menschlichen Organismus verursachen. Darüber hinaus ist auch das Verständnis und das Wissen über die transgenerationale Weitergabe von Traumatisierung durch psychologische und epigenetische Forschungen gewachsen. 
Immer mehr wird erkannt, dass nicht nur diejenigen Menschen unter posttraumatischer Belastungsstörung leiden, die schwere, lebensbedrohliche Schrecken erfahren haben, sondern auch Personen, die mit ihnen zusammenleben. Kinder und Enkel tragen oft auf vielfältige Weise die Traumatisierung ihrer Eltern und Großeltern weiter. 
Was diese Weitergabe auch für die ganz ‚alltägliche’ Traumatisierung in Friedenszeiten bedeutet, darüber wird erst in jüngerer Zeit nachgedacht.

Ein überwältigender Schrecken lässt einen Menschen ‚nie mehr so sein wie vorher’. Dass dessen Hilflosigkeit und Erschütterung nicht nur auf das Leben dieses Menschen begrenzt ist, sondern auch noch 3 – 4 Generationen weiterwirkt, ist eine Vorstellung, die fast ungeheuerlich ist. Und doch ist es etwas, das bei genauem Hinschauen, genauem Hinhören seit längerer Zeit eine Herausforderung in vielen Bereichen und den sozialen Beziehungen geworden ist.

In diesem Seminar wird es darum gehen wie die Übertragung von Traumata auf die nachfolgenden Generationen möglich ist. Durch die Beschreibung der Ursachen, der Transfer-Mechanismen und der Symptomatik möchte das Seminar Unterstützung für das Verständnis und die Diagnostik geben. Es geht darum das ‚Trauma der Ahnen‘ - die Ursache für transgenerationales ‚Trauma bei den Nachkommen‘ – zu heilen. 

Durch verschiedene Übungen, Demonstrationen und eigenes Üben erhalten die Teilnehmenden wertvolle Hinweise und Modelle zur Bewältigung von transgenerationaler Traumatisierung und zur Auflösung der traumatischen Organisation im ANS. Wenn die Ahnen Ruhe finden, wird sich auch das Leben der Nachkommen verbessern. 

Termine

Freitag, 12. März 2027
15:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 13. März 2027
10:00 – 13:00 Uhr
Mittagspause 
15:00 – 18:00 Uhr

Sonntag, 14. März 2027
10:00 – 13:00 Uhr

Referentin

Heike Gattnar, 1943 in den Wirren des 2. Weltkriegs geboren, hat aus eigener Betroffenheit schon früh nach Möglichkeiten gesucht frühes und transgenerationales Trauma zu integrieren und zu heilen. 2003 hat sie ihren SE-basierten Arbeitsansatz zum Verständnis und zur Bewältigung von transgenerationalem Trauma entwickelt, und seit Jahrzehnten erprobt. Als Mutter und Großmutter ist sie ganz besonders an der Verhinderung von Traumatisierung der nächsten Generationen interessiert. 

Veranstaltungsort

Das Online-Seminar findet auf der interaktiven Internetplattform Zoom statt.

Der Link zum Einloggen wird Ihnen vor Beginn des Seminars per E-Mail zugesandt.

Technische Voraussetzungen
  • ein ungestörter Platz zu Hause, um sich ganz auf den Kurs einlassen zu können
  • ein Computer mit Webkamera und Mikrofon (besser als Ipad, Tablet oder Handy)
  • ein stabiler Internetzugang
  • das erforderliche Zoom-Programm
Teilnahmegebühr

320 Euro

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Stornierungsbedingungen
  • Bei Stornierungen bis 45 Tage vor Veranstaltungsbeginn wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro erhoben.
  • Zwischen 45 und 14 Tagen vor Veranstaltungsbeginn werden 50% der Teilnahmegebühr verrechnet.
  • Erfolgt eine Abmeldung weniger als 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn, wird die gesamte Teilnahmegebühr in Rechnung gestellt.
  • Falls es eine Warteliste gibt und der Platz neu besetzt werden kann, wird nur eine Bearbeitungsgebühr von 50 Euro erhoben.
  • Bei Nicht-Erscheinen oder vorzeitigem Verlassen der Veranstaltung ist die volle Teilnahmegebühr zu entrichten.

Wir empfehlen, eine Seminarrücktritts-Versicherung abzuschließen. 
Bitte wende dich hierfür an einen Versicherungsanbieter deiner Wahl.

Haftungshinweis

Die Teilnahme an diesem Angebot erfolgt auf eigene Verantwortung.
Referentin und Veranstalter übernehmen keinerlei Haftung für anlässlich der Kursteilnahme entstehende Personen- und Sachschäden.

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