Online, 12., 19. und 26. Oktober 2022

„Habe ich mich dumm angehört?“ „Hätte ich diese E-Mail senden sollen?“ „Wie sehe ich aus?“

Warum verbringen wir so viel Zeit damit, uns unsicher zu fühlen und uns mit anderen zu vergleichen? Warum strengen wir uns so an, unseren inneren Idealen oder äußeren Standards gerecht zu werden, nur um uns regelmäßig „nicht gut genug“ zu fühlen oder uns für unsere „Unzulänglichkeiten“ zu schämen?

Die Annahme, dass wir dauerhaftes Glück finden können, wenn wir erfolgreicher, attraktiver, intelligenter oder moralisch über jeden Zweifel erhaben sind, ist so sehr in unsere Biologie und Kultur eingewoben, dass nur wenige von uns bemerken, dass das eigentlich nicht stimmt. Natürlich fühlt es sich gut an, Erfolg zu haben oder uns großartig zu finden – aber es dauert nicht lange, bis wir auf eine Bodenwelle stoßen, das Gefühl verlieren und uns nach dem nächsten Erfolgs-Schub sehnen.

Vor allem im Zeitalter von Facebook und Instagram brauchen wir einen Weg, um uns von Ängsten, Depressionen, Süchten und stressbedingten Störungen zu befreien, die durch ständige Selbstbewertung und soziale Vergleiche entstehen.

Dieser dreiteilige, erfahrungsbasierte interaktive Workshop zeigt auf, wie wir Achtsamkeit, Selbstmitgefühl und verwandte Methoden nutzen können, um aus der Achterbahn der Selbstbewertung auszusteigen.
 

Die Kurssprache ist Englisch mit konsekutiver Übersetzung ins Deutsche (Übersetzerin: Lisa Baumann)
 

Zum Inhalt der Webinar-Reihe

In diesem dreiteiligen, erfahrungsbasierten und interaktiven Workshop werden wir Techniken erforschen, um besser mit Versagen, Ablehnung, Scham und Verletzlichkeit umzugehen, während wir gleichzeitig unterstützendere Beziehungen entwickeln. Diese Techniken können z.B. auch bei Klienten mit einer sicheren wie auch einer gestörten Bindungsgeschichte und einer Vielzahl von Störungen angewandt werden.

Statt uns vorzustellen, dass wir ein einziges, stabiles, sicheres Selbst entwickeln können, werden wir sehen, wie die Arbeit mit unseren sich ständig verändernden Teilen oder Teilpersönlichkeiten uns helfen kann, alle Erfahrungen – angenehme und unangenehme, alltägliche und traumatische – als Gelegenheit zum Erwachen, Wachsen und Heilen zu betrachten.

Sie werden hilfreiche Methoden lernen, um gewöhnliche Momente bewusst zu genießen und sich tiefer mit anderen zu verbinden. Wenn sich nicht mehr alles um uns selbst dreht, sondern wir uns erlauben, ganz gewöhnliche Menschen zu sein – welch wunderbare Freiheit wird dadurch möglich.

Termine

mittwochs 12., 19. und 26. Oktober 2022

jeweils von 18:00 – 19:30 Uhr
 

Referent

Ronald D. Siegel ist klinischer Psychologe. Er lehrt seit 30 Jahren an der Harvard Medical School und ist im Vorstand des Institute for Meditation and Psychotherapy. Über viele Jahre hat er im ambulanten psychiatrischen Dienst mit psychisch kranken Kindern aus bedürftigen Familien gearbeitet. Daneben führt er eine private Psychotherapie-Praxis in Lincoln, Massachusetts.

 

Veranstaltungsort – Online-Plattform

Das Webinar findet online per Zoom im Arbor Online Center statt.

Teilnahmegebühr

98 Euro

Die Webinar-Reihe wird aufgezeichnet und im Anschluss dauerhaft zur Verfügung gestellt.

 

Anmeldung und weitere Informationen

Diese Veranstaltung wird nicht von Arbor-Seminare, sondern vom Arbor-Online-Center organisiert.

Die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
 

Bei Fragen an das Arbor-Online-Center wenden Sie sich bitte an: www.arbor-online-center.de
kontakt [at] arbor-online-center.de oder +49 (0)761-896291-13